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Jugendordnung

Inhaltsverzeichnis
§ 1  Grundsätze der Jugendarbeit
§ 2  Besondere Aspekte der Jugendarbeit
§ 3  Aufbau der Jugendarbeit
§ 4  Jugendwart in der Bereitschaft
§ 5  Kreisbereitschaftsjugendwart
§ 6  Bezirksjugendwart
§ 7  Landesjugendwart
§ 8  Finanzierung
§ 9  Ausbildung
§ 10  Bekleidung

Die Bereitschaftsjugend bildet den Nachwuchs der Bereitschaften!

§ 1. Grundsätze der Jugendarbeit
Kinder- und Jugendarbeit wird von jungen Menschen weitgehend mitbestimmt und mitgestaltet.
Die Basis jeglicher Jugendarbeit ist die Kinder- und Jugendgruppe, sowie offene Jugendarbeit.
Die Bereitschaftsjugend stellt ein Lernfeld mit bewusstem pädagogischem Anspruch dar und will
- die Entwicklung junger Menschen zu selbstverantwortlichen Personen fördern,
- jungen Menschen eine positive Lebenseinstellung vermitteln,
- sie zur gesellschaftlichen Mitverantwortung ermutigen
- und sie zu sozialem Handeln anregen.
Bereits in der Kinder- und Jugendgruppe wird versucht, die Jungmitglieder an die Aufgaben der
Bereitschaften heranzuführen.
In der offenen Jugendarbeit wird das Interesse von Jugendlichen an der Arbeit im Roten Kreuz
geweckt, ohne deren sofortige Verpflichtung.
In Gruppenstunden baut der einzelne Beziehungen zu den anderen auf und man entwickelt sich
gemeinsam zu einer Gruppe.
In einer Gruppe wird ein Wir-Gefühl entwickelt, soziale Rollen werden erlernt und gemeinsame
Interessen und Ziele verfolgt.
Die Bereitschaftsjugend ist im umfassenden Sinne jugendpflegerisch tätig .
Ziel ist es, in der Bereitschaftsjugend den Rotkreuz - Gedanken zu wecken, zu pflegen und in die
Tat umzusetzen, um so Nachwuchs für die Bereitschaften zu fördern.
Die Arbeit der Bereitschaftsjugend wird getragen von den Grundsätzen des Roten Kreuzes:
Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und
Universalität.
Diese Grundsätze werden durch die Bereitschaftsjugend in folgenden Bereichen verwirklicht:

1.1 Jugendpflegerische Aktivitäten
- Gruppenstunden
- Maßnahmen der Jugendbildung
- Maßnahmen der Mitarbeiterbildung
- Aufklärung über eigene Gesundheit, Ernährung, Umwelt- und Naturschutz
- Aufklärung über Alkohol und Drogenmissbrauch
- Sport und Wanderungen
- Erholungs- und Freizeitfahrten
- Jugendbegegnungen
- Kinder- und Jugendferienprogramm
- Patenschaften

1.2 Aufgaben
- Ausbildung in Erster Hilfe (altersgemäß)
- Betreuung von Kindern
- Umgang mit behinderten und kranken Kindern
- Umgang mit Alten und Körperbehinderten
- Mitwirkung im Sanitätsdienst (siehe Dienstvorschrift)
- Mitwirkung im Rettungsdienst, Krankentransport, Helfer vor Ort und SEG Einsätzen (s. Dv.)
- Katastrophenhilfe ( s. Dv.)
- Mitwirkung bei der Mittelbeschaffung
- Blutspendedienst (s. Dv.)
- Schulsanitätsdienst

§ 2. Besondere Aspekte der Jugendarbeit
- Ferienpädagogischer Aspekt
- Ökologischer Aspekt
- Medienpädagogische Aktivitäten
- Interkulturelle Aktivitäten

2.1 Ferienpädagogischer Aspekt
Jugendarbeit und Freizeit gehören eng zusammen.
Trotz der gestiegenen Ansprüche der Jugendlichen und der kommerziellen Konkurrenz sollen
attraktive freizeit- und ferienpädagogische Konzepte entwickelt werden, die den Prinzipien der
Jugendarbeit – Offenheit, Freiwilligkeit, Eigentätigkeit, Selbstorganisation- Rechnung tragen.
Unter ferienpädagogischen Aktivitäten sind sowohl ein- und mehrtägige Ferienfahrten, Zeltlager,
Studien- und Begegnungsreisen u. ä. außerhalb des Wohnortes der Kinder und Jugendlichen zu
verstehen, als auch Freizeitangebote, Aktionen und Veranstaltungen für Daheimgebliebene am
Wohnort.
Informationen über Freizeitaktivitäten sollen mit den anderen Gemeinschaften ausgetauscht
werden, die Teilnahme sollte für alle Gemeinschaften offen sein.
Wenngleich ferienpädagogische Aktivitäten zunächst der physischen und psychischen Erholung
der Teilnehmer dienen, sind sie nicht frei von pädagogischen Zielsetzungen.
Vor allem das Zusammensein mit anderen jungen Menschen, weg von zu Hause in nicht
alltäglicher Umgebung, schafft Motivation und Möglichkeiten, die positiv in den familiären,
schulischen und beruflichen Alltag zurückwirken.
Das Erlebnis der zeitweiligen Trennung von der Familie und das Auf - sich – selbst - gestellt sein
ist ein wirksamer Impuls auf dem Weg zum Erkennen eigener Interessen, zum Treffen eigener
Entscheidungen, zum Tragen von Verantwortung und damit ein Schritt in Richtung
Selbständigkeit.

2.2 Ökologischer Aspekt
Gerade in der heutigen Zeit ist es von hoher Bedeutung in der Jugendarbeit;
eigenverantwortliches, umweltbewusstes Handeln zu fördern.
Aus diesem Grund wird im Rahmen der unterschiedlichen Aktivitäten der Bereitschaftsjugend der
eigenständigen Entwicklung von Wissen über Umwelt und Natur besondere Aufmerksamkeit
geschenkt.

2.3 Medienpädagogische Aktivitäten
Die Selbstdarstellung und Vorstellung der Jugendarbeit in den Medien (lokale Zeitung,
Lokalradio, Verbandszeitungen usw.) ist für die einzelnen Gruppen wichtiger Bestandteil.
Sie dienen der Mitgliederwerbung und zugleich der eigenen Motivation.
Die Aktivitäten können sich auf die ständig laufenden Gruppenstunden, das Training usw. oder auf
gesondert durchgeführte Veranstaltungen beziehen .

2.4 Interkulturelle Aktivitäten
Zu den interkulturellen Aktivitäten gehören die internationalen Begegnungen mit anderen
Gruppen und sonstige Ausland- und Studienfahrten.
Kennen- und verstehen lernen anderer Kulturen ist hier wichtiger Bestandteil.

§ 3. Aufbau
Alle Mitglieder der Bereitschaften zwischen dem vollendeten sechsten und dem noch nicht
vollendeten achtzehnten Lebensjahr sind Jungmitglieder und somit Mitglieder der
Bereitschaftsjugend.

3.1 Gruppen
In den Bereitschaften werden Kinder- und Jugendgruppen gebildet,
offene Jugendtreffs können entstehen.
Eine Gruppe entsteht bei drei oder mehr Jungmitgliedern innerhalb einer Bereitschaft.

3.2 Gruppenleiter
Der Gruppenleiter leitet seine Gruppe nach jugendpflegerischen Gesichtspunkten und gemäß
den ihm übertragenen Aufgaben. Er ist für die Einhaltung der Satzung des BRK, der
Bereitschaftsjugendordnung und der Ordnung und Dienstvorschrift der BRK-Bereitschaften
verantwortlich.
Ist nur eine Kinder- oder Jugendgruppe in einer Bereitschaft vorhanden, gehört der Gruppenleiter
der Bereitschaftsleitung als Jugendwart an.
Er muss mindestens 16 Jahre alt sein.
Er muss eine abgeschlossene, allgemein anerkannte Jugendleiterausbildung, vorzugsweise des
BRK, nachweisen können.
Die Gruppe gestaltet regelmäßig gemeinsame Aktivitäten im Rahmen der Grundsätze der
Bereitschaftsjugend. Sie werden mit dem Kreisbereitschaftsjugendwart abgestimmt.
Er unterstützt den Jugendwart bei der Förderung der Nachwuchsarbeit und entwickelt hierzu
Aktivitäten und Programme.
Er nimmt an allen vorgesehenen Besprechungen und Versammlungen teil und gibt alle
notwendigen Informationen an die Mitglieder seiner Gruppe weiter.
Für sämtliche der Gruppe überlassenen Gegenstände des BRK trägt der Gruppenleiter die
Verantwortung im Rahmen der Dienstpflicht.
Er bestellt einen Stellvertreter.

3.3 Stellvertretender Gruppenleiter
Er wird von dem Gruppenleiter bestellt.
Er unterstützt den Gruppenleiter in allen Angelegenheiten und vertritt ihn im Verhinderungsfall
mit allen Rechten und Pflichten.
Er muss mindestens 16 Jahre alt sein.

3.4 Wahlen
Der Gruppenleiter wird von den Mitgliedern der Gruppe ab dem vollendeten 10. Lebensjahr
gewählt. Haben am Tag der Wahl in einer Kindergruppe mehr als die Hälfte der Mitglieder das 10. Lebensjahr noch nicht vollendet, wird der Gruppenleiter vom Jugendwart der Bereitschaft
bestellt.
Gibt es in der Bereitschaft keinen Jugendwart, wird der Gruppenleiter vom Bereitschaftsleiter
eingesetzt, er ist dann gleichzeitig Jugendwart in der Bereitschaft.
Der Gruppenleiter wird für einen Zeitraum von einem Jahr gewählt.
Er bestellt seinen Stellvertreter für den gleichen Zeitraum.

§ 4. Jugendwart in der Bereitschaft
Befinden sich in einer Bereitschaft mehrere Kinder- und/oder Jugendgruppen, so ist ein
Jugendwart zu wählen.
Gibt es nur eine Kinder– oder Jugendgruppe in einer Bereitschaft, so ist der Gruppenleiter
gleichzeitig Jugendwart der Bereitschaft.
Er vertritt die Jugend seiner Bereitschaft und gehört der Bereitschaftsleitung an.
Er unterstützt und koordiniert die Jugendarbeit in der Bereitschaft und ist vor allem für die
Nachwuchsarbeit zuständig.
Fachlich untersteht er nicht dem Bereitschaftsleiter.
Im Rahmen der Nachwuchsarbeit kann er die Bereitschaftsleitung bei der Koordination der Ausund
Fortbildung der ausbildungsberechtigten Jugendlichen unterstützen.
Er hält engen Kontakt zu den Gruppenleitern und Gruppen seiner Bereitschaft.
Er hat das Weisungs- und Kontrollrecht gegenüber den Gruppenleitern und stellvertretenden
Gruppenleitern und den Gruppenmitgliedern seiner Bereitschaft.
Er nimmt an vorgesehenen Besprechungen und Veranstaltungen teil und gibt alle notwendigen
Informationen an die Gruppenleiter und den/die Kreisbereitschaftsjugendwart weiter.
Er hält engen Kontakt zu den anderen Rot-Kreuz-Gemeinschaften in seinem Gebiet.
Er trägt für sämtliche der Bereitschaftsjugend in seinem örtlichen Bereich überlassenen
Ausrüstungsgegenstände die Verantwortung im Rahmen der Dienstpflicht.
Er muss mindestens 16 Jahre alt sein.
Er kann eine Stellvertreter bestellen.

4.1 Stellvertretender Jugendwart
Er kann bei Bedarf von dem Jugendwart bestellt werden.
Er unterstützt den Jugendwart allen Angelegenheiten und vertritt ihn im Verhinderungsfall mit
allen Rechten und Pflichten.
Er muss mindestens 16 Jahre alt sein.

4.2 Wahlen
Die Gruppenleiter und Stellvertreter wählen den/die Jugendwart der Bereitschaft für den Zeitraum von vier Jahren. Er bestellt seinen Stellvertreter für den gleichen Zeitraum.

§ 5. Kreisbereitschaftsjugendwart
Er vertritt die Bereitschaftsjugend in dem Kreisverband und gehört dem Kreisausschuss der
Bereitschaften an.
Er unterstützt und koordiniert die Bereitschaftsjugendarbeit, vor allem die Nachwuchsarbeit in
dem Kreisverband und ist für sie zuständig.
Fachlich untersteht er nicht der Kreisbereitschaftsleitung.
Er hält engen Kontakt zu den Jugendwarten und Gruppenleitern der Bereitschaften in dem
Kreisverband.
Er hat das fachliche Weisung- und Kontrollrecht gegenüber allen Mitgliedern der
Bereitschaftsjugend der Bereitschaften des Kreisverbandes.
Er nimmt an vorgesehenen Besprechungen und Veranstaltungen teil und gibt alle notwendigen
Informationen an die Jugendwarte und den Bezirksjugendwart weiter.
Er beruft die Jugendwartversammlung des Kreisverbandes ein.
Er hält engen Kontakt zu den anderen RK-Gemeinschaften des Kreisverbandes.
Er solle mindestens eine Wahlperiode als Jugendwart einer Bereitschaft des Kreisverbandes tätig
gewesen sein und muss mindestens 18 Jahre alt sein.
Er bestellt einen Stellvertreter.

5.1 Stellvertretende Kreisbereitschaftsjugendwart
Er wird von dem Kreisbereitschaftsjugendwart bestellt.
Er unterstützt den Kreisbereitschaftsjugendwart in allen Angelegenheiten und vertritt ihn im
Verhinderungsfall mit allen Rechten und Pflichten.
Er soll mindestens eine Wahlperiode als Jugendwart einer Bereitschaft des Kreisverbandes tätig
gewesen sein und muss mindestens 18 Jahre alt sein.

5.2 Wahlen
Die Gruppenleiter und Stellvertreter, Jugendwarte und Stellvertreter wählen den
Kreisbereitschaftsjugendwart für den Zeitraum von vier Jahren.
Er bestellt einen oder mehrere Stellvertreter für den gleichen Zeitraum.

5.3 Jugendwartversammlung
Sie setzt sich zusammen aus den Jugendwarten der Bereitschaften und deren Stellvertretern und
dem Kreisbereitschaftsjugendwart und dessen Stellvertreter.
Intressierte Gruppenleiter können teilnehmen und/oder in Vertretung kommen.
Sie dient dem Informationsfluss in beide Richtungen und gibt Anregungen an die Jugendwarte.
Sie wird von dem Kreisbereitschaftsjugendwart einberufen und sollte mindestens einmal im
Vierteljahr stattfinden.

5.4 Jugendkoordinationsausschuss auf Kreisverbandsebene
Der Kreisbereitschaftsjugendwart vertritt die Bereitschaftsjugend im Jugendkoordinationsausschuss
auf Kreisebene.
Der Jugendkoordinationsausschuss dient dem Informationsfluss zwischen den Kinder- und
Jugendgruppen der RK-Gemeinschaften und koordiniert gemeinschaftsübergreifende Aktivitäten
der Kinder- und Jugendarbeit, insbesondere im Hinblick auf Maßnahmen der Jugendbildung und
der Mitarbeiterbildung.

§ 6. Bezirksjugendwart
Er vertritt die Bereitschaftsjugend in dem Bezirksverband und gehört dem Bezirksausschuss der
Bereitschaften an.
Er unterstützt und koordiniert die Bereitschaftsjugendarbeit, vor allem die Nachwuchsarbeit in
dem Bezirksverband und ist für sie verantwortlich.
Er hält engen Kontakt zu den Kreisbereitschaftsjugendwarten des Bezirksverbandes und hat das
fachliche Weisungs- und Kontrollrecht gegenüber allen Mitgliedern der Bereitschaftsjugend des
Bezirksverbandes.
Er nimmt an vorgesehenen Besprechungen und Veranstaltungen teil und gibt alle notwendigen
Informationen an die Kreisbereitschaftsjugendwarte und an den Landesjugendwart weiter.
Er beruft die Kreisbereitschaftsjugendwartversammlung des Bezirkes ein.
Er hält engen Kontakt zu den anderen Gemeinschaften des Bezirkverbandes.
Er sollte Erfahrung als Führungskraft in der Jugendarbeit des BRK haben und muss mindestens 18
Jahre alt sein.
Er bestellt einen Stellvertreter.

6.1 Stellvertretender Bezirksjugendwart
Er wird von dem Bezirksjugendwart bestellt.
Er unterstützt den Bezirksjugendwart in allen Angelegenheiten und vertritt ihn im
Verhinderungsfall mit allen Rechten und Pflichten.
Er sollte Erfahrung als Führungskraft in der Jugendarbeit des BRK haben und muss mindestens 18
Jahre alt sein.

6.2 Wahlen
Die Kreisbereitschaftsjugendwarte und deren Stellvertreter wählen den Bezirksjugendwart für
einen Zeitraum von vier Jahren.
Er bestellt einen Stellvertreter für den gleichen Zeitraum.

6.3 Kreisbereitschaftsjugendwarte
Versammlung
Sie setzt sich zusammen aus den Kreisbereitschaftsjugendwarten und deren Stellvertretern und
dem Bezirksjugendwart mit Stellvertreter.
Sie dient dem Informationsfluss in beide Richtungen und gibt Anregungen an die
Kreisbereitschaftsjugendwarte.
Sie wird von dem Bezirksjugendwart einberufen und tagt mindestens alle zwei Jahre.

6.4 Jugendkoordinationsausschuss auf Bezirksebene
Der Bezirksjugendwart vertritt die Bereitschaftsjugend im Jugendkoordinationsausschuss auf
Bezirksebene.

§ 7. Landesjugendwart
Er vertritt die Bereitschaftsjugend.
Er gehört dem Landesausschuss der Bereitschaften an.
Er unterstützt und koordiniert die Bereitschaftsjugendarbeit, vor allem die Nachwuchsarbeit auf
Landesebene und ist für sie verantwortlich.
Er hält engen Kontakt zu den Bezirksjugendwarten der Bereitschaften und hat das fachliche
Weisungs- und Kontrollrecht gegenüber allen Mitgliedern der Bereitschaftsjugend.
Er nimmt an vorgesehenen Besprechungen und Veranstaltungen teil und gibt alle notwendigen
Informationen an die Bezirksjugendwarte der Bereitschaften weiter.
Er beruft die Bezirksjugendwarteversammlung ein.
Er hält engen Kontakt zu den anderen Gemeinschaften auf Landesebene.
Er sollte Erfahrung als Führungskraft in der Jugendarbeit des BRK haben und muss mindestens 18
Jahre alt sein.
Er bestellt einen Stellvertreter.

7.1 Stellvertretender Landesjugendwart
Er wird vom Landesjugendwart bestellt.
Er unterstützt den Landesjugendwart in allen Angelegenheiten und vertritt ihn im
Verhinderungsfall mit allen Rechten und Pflichten.
Er sollte Erfahrung als Führungskraft in der Jugendarbeit des BRK haben und muss mindestens 18
Jahre alt sein.

7.2 Wahlen
Die Bezirksjugendwarte und deren Stellvertreter wählen den Landesjugendwart für einen
Zeitraum von vier Jahren.
Er bestellt einen Stellvertreter für den gleichen Zeitraum.

7.3 Bezirksjugendwarte Versammlung
Sie setzt sich zusammen aus den Bezirksjugendwarten und deren Stellvertretern und dem
Landesjugendwart und dessen Stellvertreter.
Sie dient dem Informationsaustausch in beide Richtungen und gibt Anregungen an die
Bezirksjugendwarte.
Sie wird von dem Landesjugendwart einberufen und tagt mindestens alle zwei Jahre.

7.4 Jugendkoordinationsausschuss auf Landesebene
Der Landesjugendwart vertritt die Bereitschaftsjugend im Jugendkoordinationsausschuss auf
Landesebene.

§ 8. Finanzierung
Die Jugendarbeit der Bereitschaften finanziert sich aus Mitteln der BRK Bereitschaften der
jeweiligen Kreis- und Bezirksverbände und des Landesverbandes. Hierüber wird eine eigene
Rechnung geführt.
Alle Einnahmen und Ausgaben bei Aktionen, Veranstaltungen und Spenden sind von den
Jugendwarten über den Bereitschaftsleiter mit der zuständigen BRK- Geschäftsstelle abzurechnen.

§ 9. Ausbildung
Die Ausbildung der Leitungskräfte in der Jugendarbeit der Bereitschaften richtet sich nach der
Ausbildungsordnung des BRK und wird mit den anderen Gemeinschaften abgeglichen und
koordiniert.
Die fachliche Ausbildung von Jugendlichen kann ab dem vollendeten 16. Lebensjahr begonnen
werden.

§ 10. Bekleidung
Jedes Jungmitglied hat Anrecht auf Stellung einer Dienstbekleidung, näheres regelt die Einsatz und
Dienstbekleidungsordnung.

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